Kloster Geghard

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Region

Kotajk

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Entfernung von Jerewan

36.6 km

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Typ

Kloster/Kirche

Das Kloster Geghard ist einer der bedeutendsten mittelalterlichen Klosterkomplexe Armeniens und liegt etwa 35–40 km von Jerewan entfernt an der Straße Jerewan-Garni-Goght. Der Überlieferung nach wurde es zu Beginn des 4. Jahrhunderts gegründet. In seinen frühen Jahren wurde es aufgrund seiner Höhlenstrukturen Ayrivank (""Höhlenkloster"") genannt. Der Name Geghard (""Speer"") verbreitete sich im 13. Jahrhundert zu Ehren der dort aufbewahrten Heiligen Lanze – des Speers, der Christus durchbohrte. Das älteste Bauwerk des Klosters befindet sich außerhalb der Hauptmauern im Westen: eine halb in den Fels gehauene Kapelle aus dem 12. Jahrhundert. Die Hauptgruppe der Monumente entstand im 13. Jahrhundert und umfasst die Hauptkirche (Katoghike), einen angrenzenden Gawit, zwei Höhlenkirchen, einen Gawit mit Grabkammer und Mönchszellen. Geghard nimmt in der armenischen Felsarchitektur einen besonderen Platz ein. Ein ganzer Komplex ist in die massive nördliche Felswand neben der Hauptkirche gehauen: oben zwei kleine Kirchen und ein Gawit, darunter ein säulengestützter Gawit mit Grabkammer. Die Umgebung zeichnet sich durch exquisite Chatschkare und Höhlenwohnungen aus. Die Hauptkirche (Katoghike) wurde 1215 von den Fürsten Sakarjan erbaut. Der Gawit, der als Vorhalle der Hauptkirche dient, wurde zwischen 1215–1225 errichtet. Die erste in den Fels gehauene Kirche nordwestlich des Gawit wurde während der Herrschaft von Fürst Awag, dem Sohn von Iwane Sakarian, in den 1330er–1250 erbaut. Die zweite in den Fels gehauene Kirche nordöstlich des Gawit besteht aus einer Kirche und einem Gawit und wurde 1283 unter Fürst Prosch erbaut. Das Grab von Papak, dem Sohn von Prosch, und seiner Frau Ruzukan, das in den oberen Teil des Felsens gehauen wurde, entstand 1288. Es hat einen etwa 10 Meter langen tunnelartigen Eingang.

Interessantes

Fakten über Kloster Geghard

Vanik
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Fakt

fun-fact 1
Seit 2000 steht das Kloster Geghard auf der UNESCO-Welterbeliste.
fun-fact 2
Das Kloster war ein bedeutendes Zentrum der armenischen Handschriftenkunst, in dem viele Manuskripte verfasst und kopiert wurden.
fun-fact 3
Der Komplex wurde wiederholt beschädigt und restauriert, sowohl durch Invasionen als auch durch Erdbeben. Während der Sowjetzeit wurde er 1934, 1940 und 1960–1961 umfassend renoviert.
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Wetter in Kotajk

Die Hochsaison in Armenien dauert aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen lange an. Warme Tage beginnen in Armenien im März und dauern bis in den späten Herbst; der Winter ist in der Regel schneearm und nicht lang. Die Zeit mit hohen Niederschlägen ist wechselhaft. Die Tourismussaison für das Kloster Geghard hängt von den Wetterbedingungen ab.

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