Garni-Tempel

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location

Region

Kotajk

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Entfernung von Jerewan

27.5 km

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Typ

Denkmal-/Gedenkkomplex

Der heidnische Tempel von Garni befindet sich im Dorf Garni in der Provinz Kotajk. Er stellt eine einzigartige Verbindung hellenistischer und armenischer Architektur und Kultur dar. Forscher gehen davon aus, dass der Tempel dem heidnischen Sonnengott Mihr (Areg), dem Schutzgott von König Trdat I., geweiht war. Nach seiner Inthronisierung in Rom ließ Trdat diesen Tempel in Garni zu Ehren Mihrs errichten. Der Begriff ""mehean"" (für heidnische Heiligtümer) leitet sich vom Namen Mihr ab. Nach seiner Rückkehr nach Armenien im Jahr 66 n. Chr. leitete Trdat umfangreiche Bauarbeiten ein, darunter die Restaurierung der Festung Garni, des Tempels und der königlichen Bäder. Im 7. Jahrhundert wurde in der Nähe auch die Kirche St. Sion errichtet. Mit der Annahme des Christentums im 4. Jahrhundert wurde der Tempel für christliche Zwecke umgewandelt. Seine Cella (Innenkammer) wurde abgerissen und durch eine Kirche ersetzt, und seine heidnischen Elemente – Altäre und Götzenbilder – wurden entfernt. Der im hellenistischen Stil erbaute Tempel gehört zum peripteralen Typ (von Säulen umgeben), einem Kennzeichen altgriechischer Sakralbauten. Auch die neun Stufen, die zu ihm hinaufführen, sind typisch für heidnische Tempel. Das Erdbeben von 1679 zerstörte den Tempel vollständig. Zwischen 1969 und 1975 wurde er wiederaufgebaut und in seine ursprüngliche Form zurückversetzt.

Interessantes

Fakten über Garni-Tempel

Vanik
fact

Fakt

fun-fact 1
Der dreieckige Giebel, die verzierten Säulen, Platten, die Decke und die Kapitelle des Tempels sind einzigartig geschnitzt, ohne sich wiederholende Muster.
fun-fact 2
Armenische Experten betonen, dass der Tempel trotz seines hellenistischen Stils zweifellos von armenischen Handwerkern erbaut wurde, die im Umgang mit lokalem Stein erfahren waren – im Gegensatz zu ausländischen Kunsthandwerkern, die an Marmor gewöhnt waren.
fun-fact 3
Architekt Sahinian nannte den Tempel ein „Meisterwerk der Baukunst“, und Architekt Toramanian bezeichnete ihn als „die Königin der armenischen bildenden Kunst“.
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Wetter in Kotajk

Die Hochsaison in Armenien dauert aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen lange an. Warme Tage beginnen in Armenien im März und dauern bis in den späten Herbst; der Winter ist meist schneelos und nicht lang. Die Zeit mit hohen Niederschlägen ist wechselhaft. Die Tourismussaison für den Tempel von Garni hängt von den Wetterbedingungen ab.

Sehenswürdigkeiten

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