Kloster Makaravank
Region
Tawusch
Entfernung von Jerewan
153.6 km
Typ
Kloster/Kirche
Makaravank ist ein armenischer Klosterkomplex aus dem 13. Jahrhundert, der 3 km südwestlich des Dorfes Achajur in der Region Tawusch, am Fuße des Berges Paytatap, liegt. Das Kloster gilt als bedeutendes Wahrzeichen der armenischen Sakralarchitektur und ist für seine einzigartigen, reichen und vielfältigen Verzierungen bekannt, wodurch es zu den Meisterwerken von Aghtamar, Bgheno-Noravank und Gandzasar zählt. Der Klosterkomplex Makaravank besteht aus der Alten und der Hauptkirche, einem Gawit, der Kirche Surb Astvatsatsin (Heilige Gottesmutter), einem Reliquienschrein, einer Kapelle, einer Quelle, Befestigungsmauern, einem Friedhof sowie Wohn- und Nebengebäuden. Die Hauptkirche wurde laut einer nahegelegenen Chatschkar-Inschrift im Jahr 1205 erbaut. Sie besitzt ein rechteckiges Äußeres, einen kreuzförmigen Innenraum und eine Kuppelkonstruktion mit zweigeschossigen Sakristeien auf beiden Seiten des Altars. Eine zweite Kirche im nordöstlichen Teil des Komplexes stammt aus dem 10.–11. Jahrhundert. Die Kirche Surb Astvatsatsin im östlichen Teil wurde 1198 erbaut. Zum Kloster gehören außerdem der 1207 errichtete Gawit und ein Reliquienschrein aus dem 13. Jahrhundert.
Interessantes
Fakten über Kloster Makaravank
Fakt
Wetter in Tawusch
Die Hochsaison in Armenien dauert aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen lange an. Warme Tage beginnen in Armenien im März und dauern bis in den späten Herbst; der Winter ist gewöhnlich schneearm und nicht lang. Die Zeit mit hohen Niederschlägen ist unterschiedlich. Die Tourismussaison für das Kloster Makravank hängt von den Wetterbedingungen ab.