Klosterkomplex Hnevank

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Region

Lori

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Entfernung von Jerewan

142.4 km

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Typ

Kloster/Kirche

Östlich des Dorfes Kurtan in Lori liegt der im 7. Jahrhundert errichtete Klosterkomplex Hnevank. Im Zentrum des Komplexes steht die Hauptkirche, die aus gelblich fein behauenem Felsit erbaut wurde. Es handelt sich um einen kuppelüberwölbten Bau mit drei Apsiden, kreuzförmigem Innenraum und schlichten, strengen Außenwänden. Der Übergang zur Kuppel wird von zwei Reihen Trompen getragen, und die Trommel ist außen achteckig. Die Fenster, die die Apsiden und die Fassaden der Trommel erhellen, sind von feinen pflanzlichen und geometrischen Ornamenten eingefasst, die das Können und den Geschmack mittelalterlicher Handwerker widerspiegeln. Der Name Hnevank wird auch in georgischen Quellen erwähnt, im Zusammenhang mit einer Schenkung des georgischen Königs David des Erbauers. Im Jahr 1123 übertrug er Lori-Tashir an Ivane Orbelyan, dessen Sohn Smbat 1154 die Hauptkirche von Hnevank renovierte, wie eine georgische Inschrift am Gesims der Kuppel bestätigt. Im selben Zeitraum wurde der Komplex erweitert: Im Westen wurde ein Gawit hinzugefügt, und nördlich des Gawits wurde eine kuppelüberwölbte einschiffige Halle angebaut. Trotz der Strapazen der Zeit und der Last der Geschichte hat Hnevank überlebt, wenn auch teilweise in Ruinen. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde dem Komplex eine südliche Kuppelkirche mit halbrunder Apsis hinzugefügt. Über dem Eingang befinden sich Inschriften, die Einzelheiten zu ihrer Errichtung geben. Nördlich des Gawits sind einige Teile der einschiffigen Kirche erhalten geblieben. Rund um den Komplex sind noch die Reste von Wohn- und Nebengebäuden zu sehen, von denen einige möglicherweise als Mönchsquartiere oder als Residenz des Abtes dienten.

Interessantes

Fakten über Klosterkomplex Hnevank

Vanik
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Fakt

fun-fact 1
Mittelalterliche georgische Inschriften, die an den Wänden von Hnevank erhalten sind, bezeugen die historische Verbundenheit und das Zusammenleben der armenischen und georgischen Kulturen.
fun-fact 2
In den Bögen der Kirchenkuppel befinden sich Skulpturen, die menschlichen Köpfen ähneln — seltene Beispiele in der armenischen Architekturornamentik — und auf symbolisches oder mystisches Denken hindeuten.
fun-fact 3
Im Jahr 2006 wurde das Kloster erneut geweiht und ein neues Kreuz aufgestellt.
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Wetter in Lori

Die Hochsaison in Armenien dauert aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen lange an. Die warmen Tage in Armenien beginnen im März und dauern bis in den späten Herbst; der Winter ist gewöhnlich schneelos und nicht lang. Die Zeit mit hohen Niederschlägen ist wechselhaft. Die Tourismussaison für das Kloster Hnevank hängt von den Wetterbedingungen ab.

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