Tormak-Kirche
Region
Lori
Entfernung von Jerewan
138.2 km
Typ
Kloster/Kirche
Im bewaldeten Hochland von Lori, südlich des Dorfes Gyulagarak, stehen die geheimnisvollen Ruinen der Tormak-Kirche. Dieser frühmittelalterliche Tempel wurde im 5.–6. Jahrhundert erbaut und ist eines der besten und originellsten Beispiele der einschiffigen armenischen Kirchenarchitektur. Tormak befindet sich in den Ruinen des ehemaligen Dorfes Vormakadur und ist sowohl wegen seiner architektonischen Komposition als auch wegen seiner dekorativen Lösungen ein bemerkenswertes Denkmal. Die Tormak-Kirche gehört zu den hallenartigen Bauwerken und ist auf drei Seiten von einer äußeren Galerie umgeben, die an die Kuppelbasilika von Odzun erinnert. Der Gebetssaal hat einen rechteckigen Grundriss und ist durch Paare von Wandstützen in drei Teile gegliedert. An der Ostseite befindet sich ein halbkreisförmiger Altar, und südlich ist eine quadratische Sakristei mit sich kreuzenden Gewölben angebaut, die in einer äußeren Apsis endet. Heute befindet sich die Kirche in einem halb verfallenen Zustand. Das Dach, der mittlere Abschnitt der nördlichen Wand, der Hauptaltar und ein großer Teil der Verblendsteine sind eingestürzt. Die Apsis ist am östlichen Ende des südlichen Flügels der Kirche erhalten, und der westliche Teil der äußeren Galerie hatte einen bogenförmigen Eingang. Grabsteine liegen auf dem westlichen und südlichen Boden der Galerie. Die Tormak-Kirche war einst von einer Mauer umgeben, deren Reste im Westen und Norden in einer Entfernung von etwa 20–25 Metern noch sichtbar sind.
Interessantes
Fakten über Tormak-Kirche
Fakt
Wetter in Lori
Die Hochsaison in Armenien dauert aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen lange an. Warme Tage beginnen in Armenien im März und dauern bis in den späten Herbst; der Winter ist in der Regel schneelos und nicht lang. Die niederschlagsreiche Saison ist wechselhaft. Die Tourismussaison für das Kloster Tormakavank hängt von den Wetterbedingungen ab.