Kloster Kobayr
Region
Lori
Entfernung von Jerewan
148.3 km
Typ
Kloster/Kirche
Das Kloster Kobayr in der Provinz Lori, nahe dem Dorf Kobayr, wurde an einem hohen und schwer zugänglichen Felsenhang errichtet. Das Kloster wurde 1171 auf Initiative der Prinzessin Mariam, Tochter von König Kyurike II. aus der Kyurikian-Dynastie, gegründet. Das Kloster Kobayr zeichnet sich durch seine einzigartigen architektonischen Merkmale aus, die den hohen Standards der armenischen mittelalterlichen Kunst entsprechen. Die Dynastie der Zakarier hatte hier einen starken Einfluss, insbesondere im 12.–13. Jahrhundert, als der Klosterkomplex von den Kyurikiern an die Zakarier überging. Die Hauptgruppe der Denkmäler besteht aus drei Kirchen, einem Glockenturm-Mausoleum, einem Refektorium, Kapellen, Chatschkaren (Kreuzsteinen), Resten von Befestigungsmauern, einer Kapellen-Sakristei und einer Säulenhalle. Im 10.–12. Jahrhundert waren die Innenräume der Kirchen in Armenien nur spärlich dekoriert. Unter dem Einfluss georgischer Kunsttraditionen änderte sich dies jedoch im 13. Jahrhundert. Kobayr ist für seine hochwertigen Fresken bekannt, die vier Bauwerke schmücken: die Apsis der Hauptkirche, die Kapellen-Sakristei, die offene Halle und das erste Stockwerk des Glockenturms.
Interessantes
Fakten über Kloster Kobayr
Fakt
Wetter in Lori
Die Hochsaison in Armenien dauert aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen lange an. Warme Tage beginnen in Armenien im März und dauern bis in den späten Herbst; der Winter ist normalerweise schneearm und nicht lang. Die Zeit mit hohen Niederschlägen ist wechselhaft. Die Tourismussaison für das Kloster Kobayr hängt von den Wetterbedingungen ab.