Kloster Horomayr
Region
Lori
Entfernung von Jerewan
164.2 km
Typ
Kloster/Kirche
Das Kloster Horomayr liegt unweit des Dorfes Odzun in der Provinz Lori und besteht aus zwei Denkmalgruppen — der unteren und der oberen. Die untere Gruppe befindet sich am Fuß einer Klippe, während die obere am Rand der Schlucht in erhöhter Lage liegt, weshalb sie auch als „Kloster am Rand der Schlucht“ bekannt ist. Die obere Gruppe besteht aus zwei aneinandergebauten Kirchen, einem Gawit und einem angrenzenden Friedhof. Die südliche Kirche, auch als Tsiranavor Surb Nshan bekannt, wurde 1206 durch die Bemühungen von Bischof Samuel und der Klostergemeinschaft errichtet. Es handelt sich um eine einschiffige Basilika mit Gewölbedach, erbaut aus bläulichem Basalt. Eine Inschrift zur Erinnerung an den Bau ist am halbkreisförmigen Bogen des nördlichen Eingangs erhalten, und der Name des Baumeisters, Grigor der Maurer, ist auf dem Sturz des östlichen Fensters eingraviert. Die nördliche Kirche und ihr gleichzeitig errichteter Gawit stammen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Auch die nördliche Kirche ist ein einschiffiger, gewölbter Bau, errichtet aus fein behauenem gelbbraunem Felsit. Ihr Eingang befindet sich an der Nordseite und führt direkt in den Gawit. Die äußere Westwand ist mit Kreuzmotiven geschmückt.
Interessantes
Fakten über Kloster Horomayr
Fakt
Wetter in Lori
Die Hochsaison in Armenien dauert aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen lange an. Die warmen Tage in Armenien beginnen im März und dauern bis in den späten Herbst; der Winter ist gewöhnlich schneearm und nicht lang. Die Zeit mit hohen Niederschlägen ist wechselhaft. Die Tourismussaison für das Kloster Horomayr hängt von den Wetterbedingungen ab.