Kloster Gtchavank
Region
Arzach
Entfernung von Jerewan
339.7 km
Typ
Kloster/Kirche
Nahe dem Dorf Togh in der Region Hadrut, eingebettet in dichte Wälder am Fuß des Berges Toghasar, steht das berühmte Kloster Gtchavank. Seine hohe Kuppel, ein Symbol des kollektiven Gedächtnisses, ist schon von weitem sichtbar. Im frühen Mittelalter war Gtchavank eines der geistlichen und politischen Zentren von Dizak, zunächst unter der Herrschaft der Dynastie der Arranshahik und ab dem 8. Jahrhundert unter dem Dizak-Zweig. Die Gebäude des Klosters tragen in den Fels gehauene Inschriften, die von Ereignissen vom 13. bis zum 17. Jahrhundert berichten. Die heutige Hauptkirche wurde auf den Fundamenten älterer Ruinen von zwei Bischöfen – Ter Sargis und Ter Vrtanes – errichtet, die aus Amaras umgesiedelt waren. Das Kloster gilt als kraftvolles und zugleich feines Beispiel armenischer Architektur und weist zudem Elemente des Bagratidenstils auf. Der Komplex von Gtchavank umfasst eine Kuppelkirche, einen Gawit und eine zweite Kirche, die alle durch einen gemeinsamen Gawit verbunden sind. Ab dem 15. Jahrhundert entwickelte sich Gtchavank nicht nur zu einem religiösen, sondern auch zu einem wissenschaftlichen und kulturellen Zentrum. Es beherbergte eine einzigartige Sammlung von Handschriften, von denen einige erhalten geblieben sind. Im 19. Jahrhundert widmete Pater Arakel Kostandyan, der Abt, 18 Jahre dem Verfassen eines umfangreichen historischen und ethnografischen Werkes, das heute im Matenadaran (dem Mesrop-Maschtoz-Institut für alte Handschriften) aufbewahrt wird.
Interessantes
Fakten über Kloster Gtchavank
Fakt
Wetter in Arzach
Die Hochsaison in Armenien dauert aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen sehr lange. Die warmen Tage in Armenien beginnen im März und dauern bis in den späten Herbst; der Winter ist gewöhnlich schneearm und nicht lang. Die niederschlagsreiche Jahreszeit ist wechselhaft. Die touristische Saison für das Kloster Gtchavanq hängt von den Wetterbedingungen ab.