Klosterkomplex Makenyats
Region
Gegharkunik
Entfernung von Jerewan
159.6 km
Typ
Kloster/Kirche
Der Klosterkomplex Makenyats in der Provinz Gegharkunik ist eines der Denkmäler, die dank der Architekturtradition der Schule von Syunik errichtet wurden. Handschriftliche Quellen über das Kloster reichen bis ins 7. Jahrhundert zurück. Einst gehörte es zu den berühmtesten Klöstern und war besonders als geistliches, Bildungs- und Kulturzentrum bekannt. Ende des 9. Jahrhunderts ließ Grigor Supan, Fürst von Syunik, das zerstörte Kloster Makenyats wiederaufbauen und legte den Grundstein für die Kirche der Heiligen Muttergottes. Er hinterließ an der Ostwand der Kirche eine große Inschrift, von der heute jedoch nur Fragmente erhalten sind. Der Klosterkomplex besteht aus 37 Teildenkmälern, von denen die wichtigsten die Kirche der Heiligen Muttergottes, der Gawit, zwei tonnengewölbte Kirchen, eine einschiffige Kirche, der Friedhof und die Umfassungsmauer sind. Die Kirche der Heiligen Muttergottes hat eine Kuppelstruktur, ist außen rechteckig, innen kreuzförmig und verfügt über einen dreischiffigen Apsidenplan sowie doppelte Seitenkammern.
Interessantes
Fakten über Klosterkomplex Makenyats
Fakt
Wetter in Gegharkunik
Die Hochsaison in Armenien dauert aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen lange an. Warme Tage beginnen in Armenien im März und dauern bis in den späten Herbst; der Winter ist in der Regel schneearm und nicht lang. Die Zeit mit hohen Niederschlägen ist wechselhaft. Die Tourismussaison für das Kloster Makenyats hängt von den Wetterbedingungen ab.