Kotavank
Region
Gegharkunik
Entfernung von Jerewan
120.6 km
Typ
Kloster/Kirche
Kotavank ist ein halb verfallener Klosterkomplex, der sich auf den westlichen Klippen des Dorfes Nerkin Getashen in der Provinz Gegharkunik, Armenien, etwa 5 km von der Stadt Martuni entfernt befindet. Das Dorf war früher als Kot bekannt und diente als Residenz des Haykazuni-Zweigs der fürstlichen Familie von Syunik. Grigor Supan II., ein Fürst aus dieser Haykazuni-Linie, ließ Kotavank zwischen 851–901 n. Chr. als Familienmausoleum errichten. Die Kirche ist außen rechteckig, innen trikonch, mit einem rechteckigen westlichen Querschiff, und besitzt in jeder ihrer vier Ecken zweigeschossige Kapellen mit Apsiden. Die oberen Geschosse dieser Kapellen dienten als geheime Kammern. Die Struktur ist kuppelüberdacht. Die Eingänge zur Kirche befinden sich im Westen und Süden. Einer Inschrift zufolge wurde vor dem Bau der Kirche an dieser Stelle ein ummauerter Hof errichtet, was auf die Existenz eines früheren Denkmals hinweist.
Interessantes
Fakten über Kotavank
Fakt
Wetter in Gegharkunik
Die Hochsaison in Armenien dauert aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen lange an. Warme Tage beginnen in Armenien im März und dauern bis in den späten Herbst; der Winter ist normalerweise schneearm und nicht lang. Die Zeit mit hohen Niederschlägen ist wechselhaft. Die Tourismussaison für das Kloster Kotavank hängt von den Wetterbedingungen ab.