Die Kirche des Heiligen Johannes von Mastara
Region
Aragazotn
Entfernung von Jerewan
41.2 km
Typ
Kloster/Kirche
Die Kirche des Heiligen Johannes von Mastara ist eines der einzigartigen Beispiele der frühmittelalterlichen Architektur Armeniens und befindet sich im Zentrum des Dorfes. An der Kirche sind drei Inschriften erhalten, von denen eine besagt, dass die Kirche im 7. Jahrhundert vom Mönch Grigoras erbaut wurde. Einige Experten sind jedoch der Ansicht, dass sich die Inschrift auf die Renovierung der Kirche im 7. Jahrhundert bezieht, da die Kirche aufgrund ihrer architektonischen und baulichen Merkmale einer früheren Zeit — dem 5. Jahrhundert — zugeschrieben wird. Die Johanneskirche ist ein zentral kuppelüberwölbter Bau mit vier Apsiden. Der Gebetssaal ist quadratisch. Die Kirche wurde ursprünglich aus großen Blöcken rötlich-violetten Steins errichtet und im 7. Jahrhundert mit orange-gelben Steinen renoviert. Sie wurde auch im 10.–13. Jahrhundert renoviert. Die Dekoration der Kirche — die gleicharmigen Kreuze auf den Türstürzen, die Liniengravuren von Cherubim, das Kreuzrelief mit einem Vogelpaar und die Hochreliefs von Tauben auf dem Bogenkranz — ist charakteristisch für die frühmittelalterliche armenische Architektur des 5. Jahrhunderts. Der Grundriss der Kirche von Mastara diente als Vorbild für mehrere andere Kirchen, darunter die Große Kirche von Artik, Surb Astvatsatsin von Voskepar, Surb Grigor von Harichavank und Surb Arakelots von Kars.
Interessantes
Fakten über Die Kirche des Heiligen Johannes von Mastara
Fakt
Wetter in Aragazotn
Die Hochsaison in Armenien dauert aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen lange an. Warme Tage beginnen in Armenien im März und dauern bis in den späten Herbst; der Winter ist gewöhnlich schneelos und nicht lang. Die Zeit mit hohen Niederschlägen ist wechselhaft. Die Tourismussaison für die Kirche St. Hovhannes hängt von den Wetterbedingungen ab.