Die antike Festungssiedlung Metsamor

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Region

Armawir

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Entfernung von Jerewan

47.4 km

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Typ

Museum

Die antike Festungssiedlung Metsamor ist ein Denkmal von weltweiter kultureller Bedeutung und liegt etwa 35 km südwestlich von Jerewan, nahe dem Dorf Taronik. Das Historisch-Archäologische Museumsreservat Metsamor wurde 1968 gegründet und beherbergt über 27.000 am Fundort ausgegrabene Artefakte. Im ersten Stock des Museums werden Materialien ausgestellt, die in der Festung und auf dem umliegenden Gräberfeld freigelegt wurden und vom frühen Bronzezeitalter bis ins späte Mittelalter reichen. Der zweite Stock widmet sich den antiken Handwerken und Ritualen von Metsamor. Im Untergeschoss präsentiert eine besondere Schatzkammer einzigartige Kulturschätze aus der Zeit des Königreichs Van (Urartu) — darunter Gegenstände aus Gold, Silber, Bernstein, Halbedelsteinen und Paste. Zu den bemerkenswertesten Entdeckungen gehören ein froschförmiges Gewicht aus Achat, das dem babylonischen König Ulam Burariash (16. Jahrhundert v. Chr.) gehörte, sowie ein Sardonyx-Siegel mit einer ägyptischen Hieroglypheninschrift, die mit dem babylonischen König Kurigalzu (15. Jahrhundert v. Chr.) in Verbindung steht. Diese Funde belegen, dass Metsamor ein bedeutender Knotenpunkt antiker Handelsrouten war, der Mesopotamien über die Ararat-Ebene mit dem Nordkaukasus verband. Im 8. Jahrhundert v. Chr. wurde Metsamor Teil des Königreichs Van (Urartu).

Interessantes

Fakten über Die antike Festungssiedlung Metsamor

Vanik
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Fakt

fun-fact 1
Während der frühen Eisenzeit (11.–9. Jahrhundert v. Chr.) fungierte Metsamor als Stadt. Die Festung enthielt palastartige Gebäude, einen Tempelkomplex mit sieben Heiligtümern und Werkstätten. Auf dem Gräberfeld legten Archäologen große aus rotem Tuffstein errichtete Gräber frei, die Stammesführern gehörten. Diese Gräber enthielten zahlreiche geopferte Pferde, großes und kleines Vieh, Hunde und sogar Diener und Sklaven, die als Teil ritueller Praktiken bestattet wurden.
fun-fact 2
Ausgegrabene Materialien weisen darauf hin, dass Metsamor während der Bronzezeit (4.–2. Jahrtausend v. Chr.) ein blühendes kulturelles Zentrum war. Forscher haben bestätigt, dass es sich um eine große Siedlung mit einer Zitadelle mit zyklopischen Mauern handelte, die vermutlich auch eine Sternwarte umfasste, was seine Rolle in frühen wissenschaftlichen und astronomischen Studien erkennen lässt.
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Wetter in Armawir

Die Hochsaison in Armenien dauert aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen lange an. Die warmen Tage in Armenien beginnen im März und dauern bis in den späten Herbst; der Winter ist gewöhnlich schneearm und nicht lang. Die Zeit mit hohen Niederschlägen ist wechselhaft. Die Tourismussaison für das historisch-archäologische Museumsreservat „Metsamor“ hängt von den Wetterbedingungen ab.

Sehenswürdigkeiten

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