Lewons göttliches Untergrundreich
Region
Kotajk
Entfernung von Jerewan
8.3 km
Typ
Denkmal-/Gedenkkomplex
Lewons göttliches Untergrundreich – auch bekannt als ""Lewons Höhle"" oder ""Lewons Untergrundmuseum"" – ist ein bemerkenswertes Zeugnis von Handwerkskunst und Hingabe. Es befindet sich im Dorf Arinj in der Provinz Kotayk und wurde 1985 von Lewon Arakelyan begonnen. Diese einzigartige Höhle entstand aus einer einfachen Bitte im Haushalt: Lewons Frau Tosya bat ihn, einen Kartoffelkeller zu graben. Doch als er begann, hatte Lewon eine Vision – eine Stimme aus dem Nebel wies ihn an, weiterzugraben, ganz gleich was geschehe. Angetrieben von dieser Vision widmete sich Lewon ganz dieser Aufgabe und arbeitete ausschließlich mit Meißel und Hammer – er weigerte sich, elektrische Werkzeuge zu benutzen, und bevorzugte traditionelle, manuelle Methoden. Die Höhle erreicht eine Tiefe von 21 Metern und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 300 Quadratmetern. Sie umfasst sechs Räume, die durch schmale Treppen miteinander verbunden sind. Die Temperatur bleibt das ganze Jahr über konstant bei etwa 10°C. Lewon verstarb 2009. Seitdem wird das unterirdische Museum unter der Obhut von Tosya weitergeführt. Im Innenhof können Besucher Pflanzgefäße aus übrig gebliebenem behauenem Stein sowie zwei Porträts sehen – eines von Lewon, das andere von Tosya mit einer Kartoffel in der Hand. Lewon hatte geplant, die Höhle um 74 weitere Räume zu erweitern. Obwohl er diese Vision nie vollendete, bleibt das Untergrundreich ein starkes Symbol armenischer Kunstfertigkeit, Ausdauer und Glaubens.
Interessantes
Fakten über Lewons göttliches Untergrundreich
Fakt
Wetter in Kotajk
Die Hochsaison in Armenien dauert aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen lange an. Warme Tage beginnen in Armenien im März und dauern bis in den späten Herbst; der Winter ist in der Regel schneearm und nicht lang. Die Zeit mit hohen Niederschlägen ist wechselhaft. Die Tourismussaison für Lewons göttliches Untergrundreich hängt von den Wetterbedingungen ab.