TOP 10 SEHENSWÜRDIGKEITEN DER STADT MEGHRI UND IHRER UMGEBUNG
25.07.2024
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Nane Tamazyan Tamazyan
Die malerische Stadt Meghri liegt im Süden Armeniens. Der Artikel erzählt Ihnen von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Meghri und seiner Umgebung.
Top 10 Sehenswürdigkeiten der Stadt Meghri und ihrer Umgebung
Die Stadt Meghri in der Region Sjunik wird manchmal als das südliche Tor Armeniens bezeichnet. Tatsächlich ist Meghri der südlichste Punkt des Landes und liegt am Schnittpunkt der Grenzen von Armenien, Aserbaidschan und Iran. Die Stadt zeichnet sich durch ihr besonderes Flair und die sie umgebende malerische Natur aus. Erfahren wir mehr über die meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt Meghri.
Die Straße nach Meghri
Die allererste Natursehenswürdigkeit, der Touristen auf ihrem Weg begegnen, ist die Straße nach Meghri selbst, die durch majestätische Bergpässe führt. Selbst in der kältesten Jahreszeit kann man hier schneebedeckte Abschnitte und Berggipfel finden, die den Eindruck vermitteln, man befinde sich irgendwo weit im Norden. Schon bei der Einfahrt in die Stadt ändert sich das Bild jedoch drastisch: In Meghri selbst ist das Wetter auch in den Wintermonaten recht mild und warm.
Festung Meghri
Die Festung Meghri ist seit Beginn des 11. Jahrhunderts bekannt. Später wurde das Bauwerk, das viele Jahrzehnte gelitten hatte, bereits im 18. Jahrhundert restauriert. Das Festungsgebäude besteht aus 6 rechteckigen und runden Türmen, die auf den höchsten Punkten der Stadt errichtet wurden. Interessanterweise besitzt die Festung keine eigenen Schutzmauern, diese werden erfolgreich durch steile Berghänge ersetzt, die von der Natur selbst geschaffen wurden.
Drei Kirchen von Meghri
Die Kirche der Heiligen Jungfrau (Surb Astvatsatsin, 17. Jahrhundert) befindet sich direkt in der Stadt, mitten zwischen Wohngebäuden. In der Kirche kann man ein altes Klavier sehen – dies ist das erste derartige Instrument, das 1895 nach Armenien gebracht wurde. Der Megrinsky-Tempel (Megru Vank), der abseits des Zentrums in der Nähe des alten Friedhofs liegt, sowie die Kirche Johannes des Täufers (Surb Hovhannes Mkrtich) sind ebenfalls für Touristen von Interesse.
Nationalpark „Arevik“
Der Nationalpark „Arevik“ wurde im Jahr 2010 eröffnet. Ziel der Gründung des Parks war es, die unberührten Naturgebiete im Oberlauf des Flusses Meghri und die umliegenden Gebiete zu bewahren. Hier kommen einige seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten vor. Zum Beispiel lebt in diesen Gebieten eine Streifenhyäne, die im Roten Buch Armeniens aufgeführt ist.
Alte Stadthäuser von Meghri
Unter den alten Häusern in Meghri überwiegen eigenartige Gebäude mit Flachdächern. Zahlreiche Holztore, Türen und Fensterrahmen, die mit kunstvollen Schnitzereien von Handwerkern verziert sind, ziehen ebenfalls die Aufmerksamkeit auf sich. Die örtlichen Häuser fügen sich so harmonisch in die umgebende Natur ein, dass sie von außen wie ein Teil von ihr erscheinen.
Alte Steinbrücken
Beim Anblick einiger Architekturdenkmäler von Meghri scheint es, als wäre man plötzlich im fernen Mittelalter gelandet. Diesen Eindruck hinterlassen massive Steinbrücken mit dichtem Mauerwerk aus unregelmäßigen, teilweise behauenen Steinen. Übrigens leisten einige von ihnen bis heute noch regelmäßig ihren Dienst.
Alter Platanenbaum
Eine riesige Platane ist eine der interessantesten lokalen Sehenswürdigkeiten. Über das wahre Alter des Baumes gibt es Legenden, wie alt er tatsächlich ist, ist nicht sicher bekannt. Der alte Platanenbaum ist heute ein beliebter Ort für touristische Fotoshootings, und früher befand sich in einem riesigen hohlen Durchgang eine Schuhmacherwerkstatt.
Arevik Guest House
Das Gästehaus befindet sich in einem alten Gebäude, das einst als das eigentliche Zentrum der Stadt galt. Natürlich wurden viele Zimmer seitdem umgebaut und renoviert. Die heutigen Besitzer des Gästehauses haben jedoch versucht, die antike Umgebung und das ursprüngliche Erscheinungsbild so weit wie möglich wiederherzustellen, sodass viele Räume genauso aussehen wie vor 150 Jahren.
Uhrturm
Dieses ungewöhnliche Gebäude ist ein Erbe der sowjetischen Architektur und wurde in den 1950er- und 1960er-Jahren erbaut. Das Gebäude unterscheidet sich von den umliegenden Bauten dadurch, dass es mit importiertem vulkanischem Tuff verkleidet ist. In den Sowjetjahren stand vor dem Gebäude eine Statue von Josef Stalin, die später demontiert wurde.
Wasserfälle von Lichka
Das Dorf Lichk liegt in der Region Sjunik in der Nähe von Meghri. Das Dorf ist für 4 schöne Wasserfälle bekannt, die ziemlich nah beieinander an den Flüssen Zvaraget und Meghri liegen. In dieser Gegend gibt es jedoch noch andere ebenso schöne Wasserfälle, die allerdings recht schwer zu erreichen sind. Wenn Sie sich entscheiden, Meghri zu besuchen, sollten Sie sich die Wasserfälle von Lichka auf keinen Fall entgehen lassen.