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          UNESCO WELTKULTURERBE IN ARMENIEN

          30.01.17

          Am 9. Juni 1992 wurde Armenien Mitglied der UNESCO – Länder. Nach der Angaben von  Juli 2016 die gesamte Zahl von der UNESCO Weltkuturerbe erreicht bis 1052. 814 von diesen Erbe sind Kulturdenkmäler, 203 sind  Nturdenkmäler und 35 sind gemischte Erbe, die sich in 165 Länder der Welt befinden. Armenien als ein Kulturland hat eine lange Welterbeliste.

          UNESCO WORLD HERITAGE IN ARMENIA

          Im Jahre 1996 hat mat die  Klöster Haghpat und Sanahin in dieser Liste eingetragen. Die Schwesterklöster befinden sich in der Region Lori. Die beide Klöster (10-13 Jh.) sind  ein eindruckvolles und sehr gut erhaltenes Beispiel der einzigartigen mittelalterlichen armenischen Kunst und Architektur. Die  harmonische  Abstimmung  der nacheinander errichteten Gebäude ist bestimmt eine architektonische Meisterleistung. Sanahin war das geistlich–wissenschaftliche Zentrum im Norden Armeniens. Die Sanahin Akademie war bekannt durch ihre Absolventen, die im mittelalterlichen     Armenien     als     hochqualifizierte  Spezialisten in verschiedenen Bereichen führende Rollen übernommen hatten. Im Kloster Haghpat hat man berühmte Handschriften geschaffen , die bis heute erhalten geblieben sind.

          Kloster Haghpat

          Kloster Sanahin

          Die Hauptkathedrale von Etschmiatsin, die  Kirchen Hl. Hripsime, Hl. Gajane und Schoghakat in Wagharschapat, die archäologische Sätte von Zwartnots , Geghard Kloster mit dem Azattal sind im Jahre 2000 in der Liste von UNESCO Welterbestätten eingetragen. 

          St. Hripsime Kirche

          St. Gayane Kirche

          Die Hauptkathedrale von Etschmiatsin ist religiöse Zentrum Armeniens. Die Kathedrale wurde im Jahre 303,  nach dem als man im Jahre 301 Christentum als Staatsreligion erklärt hat, als religiöse Zentrum gebaut. Die Kirchen in der  Stadt Wagharschapat und Zwartnots wurden im 7 Jh. Gebaut. In der Architektur dieser Kirchen sieht man die Entwiklung der kirchliche Architektur von Basilika zum Kuppel- und Kreuzkuppelkirchen. 

          Der Tempel von Zwartnots

          Kathedrale von Etschmiadsin

          Das Kloster Geghard ist ein Höhlenkloster. Wegen diese Höhlen hat man das Kloster Ajriwank benannt. Man hat 500 Jahre lang die heilige Lanze, womit man dem Jesus gestochen hat, hier aufbewahrt. Nachher hat man das Kloster Geghardawank, also Lanzenkloster umbenannt. Die Klosteranlage ist auch dank die Höhlenkirchen bekannt, die man während 43 Jahren im 13. Jahrhundert gebaut hat. 

          Kloster Geghard

          Kloster Geghard

          Duduk mit seiner Musik(seit 2008), Kreuzstein, mit seiner Bedeutung und Symbolik (seit 2010), das nationale Epos “Dawit von Sasun” (seit 2012) und das Nationalbrot Lawasch (seit 2014) sind in der Liste der immateriellen Welterbe UNESCO eingetragen. Duduk  ist ein Holzblasinstrument mit einem extrem großen Doppelrohrblatt, das bis zu zehn Zentimeter lang und bis zu drei Zentimeter breit ist. Sie gilt als armenisches Nationalinstrument und ist auch als „armenische Flöte“ bekannt  Die armenische duduk gehört zu den zylindrischen Doppelrohrblattinstrumenten, die vom Balkan bis nach Ostasien verbreitet sind. Die Ursprünge dieser Blasinstrumente können in Armenien bis in die Zeit des Königs Tigranes II. (reg. 95–55 v. Chr.) zurückverfolgt werden. Die einfache Form des Instruments hat sich durch die Jahrhunderte nur gering verändert. Das Instrument ist ohne Rohrblatt je nach Grundton etwa 25 bis 40 Zentimeter lang. Es besitzt sieben bis acht vorderständige Grifflöcher und ein rückwärtiges Daumenloch. Das verwendete Holz ist in der Regel Aprikosenholz, das Rohrblatt wird aus einem Schilfrohrabschnitt bevorzugt vom Ufer des Aras gefertigt. Der Tonumfang beträgt bei sieben vorderständigen Grifflöchern eine None und bei acht vorderständigen Grifflöchern eine Dezime. Kreuzsteine sind freistehende, kunstvoll geschnitzte Stelen mit eingravierten Kreuzen umgeben von geometrischen und pflanzlichen Ornamenten. Diese Form der kleinen Architektur ist in Armenien weit verbreitet. Im Mittelpunkt ist das Kreuz, der Rest der Fläche ist völlig mit feinem Flechtwerk, Palmetten, Ranken, Weintrauben, Tierdarstellungen, abstrakten Verknotungen und Rosetten überzogen und in der unteren Hälfte oft mit einer Sonnenscheibe geschmückt. Die Steine sind gewöhnlich voll  ornamentiert. Gelegentlich des Beweggrundes wird der Stein mit einem Gesims auf biblische Themen oder Heiligenabbildungen bekrönt. Obwohl es in Armenien mehr als 50 000 Kreuzstene gibt, gleicht keiner von denen dem anderen. Das Goldene Gesetz der armenischen Architektur verneint die Kopien.  Die Kunst des Kreuzsteins wird von Familie zu Familie oder vom Meister zum Lehrling übertragen, wobei die neue Generation zu den traditionellen Methoden und Mustern beigebracht wird, indem dieser auch seine eingenen individuellen Improvisationen reinsetzen darf. 

          Armenischer Kreuzstein

          Duduk

          Das  Nationalepos „ Dawit von Sasun“ hat man von Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert mündlich übertragen. Erst im Jahre 1873 hat man  das Epos geschrieben. Die armenische Küche ohne Lawasch? Unvorstellbar! Lawasch ist mehr als nur ein Brot – es ist ein fester Bestandteil der armenischen Küche und ein Stück armenischer Identität. Aufgrund seiner Bedeutung, Zubereitung und Form wurde es 2014 von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erhoben. Lawasch ist ein traditionelles dünnes Fladenbrot. Klassisch wird es von einer Gruppe von Frauen zubereitet, die über die entsprechenden Erfahrungen und Fertigkeiten verfügen. 

          Das Nationalepos „Dawit von Sasun“

          Lawasch

          Das Weltdokumentenerbe ist ein Verzeichnis im Rahmen des 1992 von der UNESCO gegründeten Programms  für Gedächtnis der Welt „zum Erhalt des dokumentarischen Erbes der Menschheit“. Aufgenommen werden sollen wertvolle Buchbestände, Handschriften, Partituren, Unikate, Bild-, Ton- und Filmdokumente, „die das kollektive Gedächtnis der Menschen in den verschiedenen Ländern unserer Erde repräsentieren“ . Das Mesrop-Maschtoz-Institut für alte Manuskripte , kurz Matenadaran ist das Zentralarchiv für alte armenische Handschriften in Jerewan, Armenien. Im Jahr 1997 wurde die Sammlung von Handschriften von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärt. Die Sammlung enthält 17.000 Handschriften herausragende Beispiele armenischer Miniaturen. Das Etschmiatsin-Evangeliar   von 989 in einem Elfenbeineinband des 6. Jahrhunderts hat fast den Rang einer nationalen Reliquie. Die Sammlung enthält auch 300.000 wertvole Dokumente. Der Erste Bjurakan Umfrage begonnen im Jahr 1965 mit dem Schmidt-Teleskop. Es zeigte sich 1500 Galaxien mit UV-Überschuss als der Markarian Galaxien bekannt. Diese Galaxien sind mit “Markarian” oder “Mrk” gefolgt von einer Zahl, beispielsweise Mrk 501.

          Mesrop-Maschtoz-Institut für alte Manuskripte

          Astrophysikalisches Observatorium Bjurakan

          Sammlung von Notenmanuskripten und Filmmusik des Komponisten Aram Chatschaturjan (seit 2013). Armenien hat eine unvergessliche Spur in der Kultur und Gedächtniss der Welt gelassen. 

          Aram Chatschaturjan

          Notenmanuskripten des Komponisten Aram Chatschaturjan

          Der Reiseveranstalter ONE WAY TOUR gibt Ihnen die Möglichkeit während  der Touren in Armenien alle Schätze zu sehen, spüren und schmecken. Besuchen Sie Armenien und entdecken Sie UNESCO Welterbe.

          BELIEBTE TOUREN 2017